
Franz-Reinhard Habbel mit Sabine Meigel (Stadt Ulm) und Damian Wagner-Herold live von der Smart Country Convention (SCCON) 2024 zur Vorreiterrolle Ulms und wie alle 11.000 Kommunen in Deutschland von Smart City-Erfahrungen profitieren können.

Erfahren Sie, wie Digitalisierung die Städte verändert.
Publizist & Digitalpionier Franz-Reinhard Habbel und Smart-City Experte Michael Lobeck reflektieren In ihrem Podcast die Transformation der Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa.
Unterhaltsam und mit viel Wissen und Tipps: Hören Sie rein!
Feedback gerne an info@habbelundlobeck.de
Weitere Infos auch auf habbelundlobeck.de
Marcel Böttcher, CDO Bergisch-Gladbach und Fabienne Seiler von factro, erläutern im Gespräch mit Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck, wie ein guter Plan mit guter Struktur erfolgreich wird.
Matt Shumer, ein KI Unternehmer hat im Februar 2026 einen alarmistischen Blog-Post zur aktuellen Entwicklung von KI veröffentlicht. Fazit: Die neuen Modelle sind super leistungsfähig, machen keine Fehler mehr und ersetzen in den nächsten 2-3 Jahren jede Menge Jobs, die heute als Einstieg dienen. Jetzt muss man sich mit den aktuellen Modellen (die es nur als Bezahlmodell gibt) beschäftigen, sonst ist man verloren. Der Wikipedia-Link verweist auch auf einige Entgegnungen, die den Alarmismus von Schumer nicht teilen.
https://en.wikipedia.org/wiki/SomethingBigIs_Happening
Rainer Mühlhoff, Professor für Ethik und kritische Theorien der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück hat ein anregendes Buch geschrieben: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“. Er schildert die Grundlagen der KI und ihre Auswirkungen – zum Beispiel bei der Anwendung in der Verwaltung. Er stellt grundsätzliche Überlegungen an zum Unterschied von bisheriger Verwaltungspraxis und effizienzoptimierter KI-Logik.
Mühlhoff, Rainer. Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Reclam, 2025. Für 8 Euro in jedem lokalen Buchladen.
Marcel Böttcher ist seit 2019 CDO der Großstadt Bergisch-Gladbach. Er hat schon einiges erreicht und legt Wert auf systematisches Vorgehen. Er stellt Prozesse in den Mittelpunkt und nicht die Technik. Er sorgt mit seinem Team und vielen Menschen in der Verwaltung dafür, dass die Prozesse der Stadt optimal funktionieren – und das dann auch digital.
https://de.linkedin.com/in/marcel-b%C3%B6ttcher-66901831b
Die E-Gov-Strategie der Stadt ist ein Beispiel für seine Arbeit. Die Basis für papierloses Arbeiten bildet das Dokumentenmanagementsystem mit Aktenplan und die dazugehörige Scanstrategie. Ein zentrales Serviceportal bietet den Bürger:innen schnelle Wege zur Stadt. E-Payment führt zu mehr Komfort bei den Bürger:innen und zu einer leichtern Abwicklung der Zahlungen bei der Stadt.
https://www.bergischgladbach.de/e-government-strategie.aspx
https://www.bergischgladbach.de/sachstand-zur-umsetzung-der-e-government-strategie.aspx
Fabienne Seiler, die bei factro dafür zuständig ist, dass die neuen Kund:innen zufrieden sind, erläutert den Vorteil eines Projektmanagementsystems vor allem damit, dass ein gemeinsames Bild entsteht – vom Ziel und vom täglichen Projektstand. Das macht Zusammenarbeit auch über Ämtergrenzen leichter.
https://de.linkedin.com/in/fabienne-seiler-892757188
Auf der Webseite von factro finden Sie die Geschichte der Nutzung des Programms von Bergisch-Gladbach erzählt.

In dieser Episode des City-Transformer-Podcasts, live aufgenommen auf der Smart Country Convention in Berlin, beleuchten wir mit Sabine Meigel, Abteilungsleiterin Digitale Agenda der Stadt Ulm, und Damian Wagner-Herold, Experte für EU-Matchmaking, wie Wandel und Innovation unsere Städte und Kommunen gestalten.
Sabine Meigel berichtet über Ulms Vorreiterrolle im Bereich Smart City, die bereits 2011 mit dem Projekt „Ulm 2.0“ begann. Ulm ist heute führend im Einsatz neuer Technologien, die Bürger einbinden, darunter das LoRaWAN-Netz und der KI-Chatbot „Ulmer Spatz,“ der Bürgerfragen in Echtzeit beantwortet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Smart City Stufenplan, dem Thema Nachhaltigkeit und der Bedeutung einer lebendigen Wirtschaft.
Damian Wagner-Herold hebt die Herausforderungen hervor, die entstehen, wenn Städte zu kleinräumig denken, und fordert mehr länderübergreifende Partnerschaften. Das Gespräch deckt auch Stolpersteine wie die „Pilotierungsfalle“ auf, in der viele Projekte stecken bleiben, weil langjährige Partnerschaften und innovative Beschaffungsmodelle fehlen. Die Episode zeigt eindrucksvoll, dass kommunale Digitalisierung als gemeinsames Vorhaben zwischen Verwaltung, Start-ups und der EU verstanden werden muss, um das volle Potenzial zu entfalten.
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